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Tangermuende

Tangermünde ist eine schöne Stadt

 

Die Wandergruppe „Hopfenberg“ im Verein Leipziger Wanderer hatte sich für ihre diesjährige Wanderfahrt ein Städtchen an der Elbe nördlich von Magdeburg auserkoren. 17 Wanderfreunde, mehrheitlich über 60 Jahre, nahmen daran teil und haben sich auf die wenig bekannte Sachsen-Anhaltinische Kleinstadt Tangermünde eingelassen. Deren Fremdenverkehrsbüro wirbt mit einem etwas großspurig klingenden Slogan, nämlich Deutschlands schönste Kleinstadt zu sein. Aber da ist etwas dran! 

 

Die langgezogene Altstadt hoch über dem Fluss bietet Backsteingotik, ein sehenswertes Rathaus, Reste von Stadtmauern, Türmen und dementsprechenden Toren, so als möge jeden Augenblick Klaus Störtebecker vom Ufer heraufkommen. Tangermünde gehörte einmal zum Städtebund der Hanse. Entlang der Pflasterstraßen ist in neuer Zeit viel historische Bausubstanz erhalten geblieben oder hervorgekehrt worden.  Nachts punkt 4 Uhr beginnt die Kirchturmuhr wieder mitzuteilen, was die Stunde geschlagen hat. Ein hervorragender Ruhepunkt ist der Burggarten mit Schlosshotel und von da aus herrlicher Aussicht über die Flusslandschaft bis hin zu den Doppeltürmen vom Kloster Jerichow.

 

Wir waren natürlich nicht nur zum Flanieren gekommen. Dank guter Busverbindungen ins Umland (!) war das Dörfchen Schönhausen mit einem kleinen Bismarck-Museum ein sehenswertes Wanderziel.  Ebenso die von Radwegen durchzogenen Auen entlang der Elbe und des Flüsschens Tanger. 

 

Die Einheimischen schwören nun auf ihr „Kuhschwanzbier“. Der witzige Name soll daher rühren, dass vormals die Kühe aus dem Tanger soffen. Das heutige Bier hat eine leicht herbe Note und wird in irdenen Krügen serviert.

 

Ca. 32 Wanderkilometer an 3 Tagen, Höhenmeter kaum der Rede wert.  Wer weitere Infos möchte, wende sich bitte an die Wanderfreunde Gisela (Fotos) und Karl (Text).

 

 

           

 

 

 

 

          

 

 

Fotoserien

Tangermuende (MI, 01. Juli 2026)