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Wanderung zwischen Vergangenheit und Gegenwart - Prüfungswanderung von Bärbel Marks

 Logo Wandergruppe Die Muldentaler WurzenWanderung zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Prüfungswanderung von Bärbel Marks

 

Am Samstag, 20. Juni 2026, war es nun endlich soweit. Bärbel konnte ihre Hausarbeit in die Praxis umsetzen. Sie hatte den Wetterbericht die letzten Tage vor der Wanderung sehr intensiv studiert, da wir ja derzeit eine Hitzewelle in Deutschland haben. Die Vorhersage war für Samstag vielversprechend. Es sollte zwar sehr warm werden, aber auch Wolken waren vorhanden. So entschloss sich Bärbel die Wanderung durchzuführen, hatte aber einen Plan B im Rucksack. Diesen musste sie aber nicht umsetzen.

Los gings am Drei-Brücken-Bad in Wurzen.

 

Drei Brücken Bad Sieben Wanderfreundinnen und Wander-freunde hatten sich dann doch getraut bei dem warmen Wetter die Wanderung mit zu machen.

In der Einleitung zur Wanderung wies Bärbel darauf hin, dass die Wanderung zwar als Sportwanderung ausgeschrieben wurde, sie aber das Tempo so wählen wird, dass es für alle Teilnehmer verkraftbar ist.

Doris Petrahn als Mentorin und Kerstin Kleefisch als Prüferin nahmen selbstverständlich mit teil.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Gura-See vorbei, ging es zunächst am ehemaligen Kanal entlang Richtung Nischwitz.

 Gura See  Kanal  Nischwitz 

Das Wetter meinte es zu gut. Es gab ein paar Regenschauer. Diese trübten aber nicht die Stimmung. Bärbel hatte an allen Unterwegspunkten viel zu erzählen.

In Nischwitz sahen wir uns das Schloss an und prompt kam der nächste Regenschauer. Wir hatten Glück und fanden eine Unterstellmöglichkeit, um nicht pitschnass zu werden.

Das Schloss und der Garten trugen die Handschrift von Heinrich Graf von Brühl, der auch in Dresden sehr bekannt ist durch die Brühlschen Terrassen. Es wurde u.a. als Ausflugsziel der Herrschaften des Jagdschlosses Wermsdorf genutzt.

 

Schloss Nischwitz Weiter ging es Richtung Canitz. Dort schauten wir uns das ehemalige Wasserkraftwerk an. Dieses wurde bereits 1972 außer Betrieb genommen.

 Wasserkraftwerk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein kurzer Stopp am Wasserwerk in Canitz.

 Wasserwerk 

 

Hier erklärte uns Bärbel, dass dieses Wasserwerk schon seit Anfang des 19. Jahrhunderts den kommunalen Wasserwerken von Leipzig gehört und ein wichtiger Standort für die Wasserversorgung der Leipziger ist.

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt waren es nur noch einige Schritte und wir hatten unser Wanderziel, den Park Canitz erreicht. Dort legten wir eine Rastpause ein, besichtigten die Themengärten, die nachgestaltete Wohnsiedlung der Slawen und Germanen und noch viele andere Dinge.

 

 Park CanitzDa die Regenfront sich verzogen hatte, die Bewölkung durchgängig war und Bärbel alle Teilnehmer fragte, ob wir die Wanderung wie geplant fortsetzen wollen (alle sagten JA), ging es dann über Felder und Deiche zurück zum Ausgangspunkt. Auf halber Strecke überraschte uns dann doch noch die Sonne mit ihrem vollen Schein und die Wanderung wurde beschwerlich. Es gab ja keinen Schatten auf diesem Teilabschnitt. Aber alle Wanderfreundinnen und Wanderfreunde sind wieder gut ans Ziel angekommen.

 

 

 

 

Zum Abschluss bekam Bärbel dann noch ihren Wanderleiterausweis und hatte damit die Prüfung bestanden.

 

 WanderleiterinVielen Dank Bärbel für die wundervolle und sehr interessante Wanderung. Die Prüfung zum Trainer C wirst du auch bestehen und dann warten wir auf viele von dir angebotenen interessante Wanderungen in den nächsten Jahren.

 

 

Dein Bodo