Eine Wanderfahrt nach Schiebock, auch Bischofswerda genannt
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Im Fall unserer Wandergruppe „Elsteraue“ ist es Bischofswerda, wohin wir am 1. Juni zu unserer viertägigen Wanderfahrt aufbrachen. Am westlichen Rand der sächsischen Oberlausitz gelegen und gut mit Öffis zu erreichen, überrascht die Gegend mit üppigen alten Mischwäldern und romantischen Wanderwegen, die bestens ausgeschildert sind! Ein Höhepunkt war der Besuch des sanierten Barockschlosses Rammenau und des von großen Rhododendronbüschen geprägten Schlossgartens sowie des Cafés, wo ein Roboter zu unserer Freude die Kellnerin entlastete. Eine Wanderung führte uns ins „steinreiche “Granitdorf Demitz-Thumitz am Klosterberg, dort informiert eine Kulturroute über die Granitsteinindustrie.. Wir besichtigten auch den zugehörigen Riesensteinbruch sowie ad hoc die Werkstatt von Steinbildhauer Rico Wagner. Etwas für uns Einmaliges erlebten wir im Zwergenweg - er war gesäumt von ca. 30 sehr putzigen und originellen Miniaturen aus dem Wichtelleben. Natürlich das Werk eines Vereins! Hervorzuheben ist noch die Wanderung zum Butterberg (384 m ü..NHN), dem Hausberg von Bischofswerda, mit seinem großzügigen Berg-Gasthof einschließlich eines originellen Kinderspielplatzes.
Genächtigt haben wir im Hotel „Evabrunnen“ am Marktplatz. Das gute Preis-Leistungsverhältnis, ausreichend Einzelzimmer, das sehr gute Speisenangebot und nicht zuletzt die Freundlichkeit der Schiebocker haben uns erfreut! Wir 19 Elsterauer können diese Gegend nur empfehlen!
Angelika Herrmann