BannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbild
 

Sachsendreier 2026

Ein wunderschöner Tag!

So würde ich den gestrigen 42. Sachsen-Dreier überschreiben. Ein tolles Ergebnis: 4.100 teilnehmende Wanderfreunde mit Hund, Kind und Kegel, einschließlich Kinder- oder Bollerwagen. Das nötigt mir Respekt und Anerkennung für die Freunde von Lok Döbeln und all ihre Helfern ab. So sah das im Großen aus.
Auch im Kleinen, bezogen auf unsere WG "Hopfenberg" im Verein Leipziger Wandrer e.V., kann solch eine positive Bilanz gezogen werden. Von 25 Mitgliedern waren 15 mit auf "Schusters Rappen" dabei (+ 3 Gäste). Aber wie das im Leben so spielt, gibt es immer scheinbar ein paar Probleme. Weil unsere WG im letzten Jahr nur eine kurze Runde um Döbeln gewandert war, habe ich als Wandergruppenleiter für dieses Jahr die Strecke 14 km von Waldheim nach Döbeln vorgeschlagen. Wenige Tage vor dem Termin gab es die ersten Anfragen, ob wir nicht eine kürzere Strecke laufen könnten. Am Treffpunkt Hbf. Osthalle hatten sich, wie von Geisterhand, die Anzahl der Wanderfreunde für 10 km wesentlich erhöht, so dass ich mich als Wanderleiter entschieden habe, die Gruppe zu teilen. Der eine Teil geht die kurze und der andere Teil die längere Strecke. Eine Wanderleiterin für die Kurzstrecke wurde von mir festgelegt und so bin ich allen
Diskussionen aus dem Weg gegangen. Und die Moral von der Geschicht‘: ich habe nicht wahrhaben wollen, dass wir alle älter werden und einige Wanderfreunde nicht mehr gewillt sind, sich diesen körperlichen Herausforderungen zu stellen. Eben nur noch reine Genusswanderer!

Für die Wanderfreunde, die mit mir über die längere Distanz + 250 hm gegangen sind, war das doch anspruchsvoll. Damit es uns bei dem herrlichen Wetter nicht zu wohl geht, kam gleich am Anfang ein steiler Anstieg aus dem Tal von Waldheim heraus, wo der Kreislauf ganz schön in
Bewegung kam. Aber der wunderschöne Ausblick auf Waldheim war der Dank und Ausgleich dafür.  Allein sechs verschiedene Wandertouren über diesen schmalen, aber wunderschönen Wanderweg zu schicken, waren wohl etwas zu viel des Guten. Nach der ersten Streckenteilung hatte sich die "Berammlung" aufgelöst. Durch das Zschopautal ließ es sich, mit herrlichen Ausblicken auf die Landschaft und die beachtlichen Bauwerke, (Viadukte), sehr angenehm wandern. Das war wieder Balsam für die Seele. 

Und wie schon in den vergangenen Jahren, eine liebevolle Versorgung. Am Kontrollpunkt mit Fettbemmchen und am Ende mit Bratwurst und Bier bzw. Kaffee und Kuchen. Was will der Mensch mehr?

Unserer Gruppe hatte sich eine Wanderfreundin mit ihrer Tochter, quasi der Wandernachwuchs, aus Eilenburg angeschlossen. Sarah, die Tochter, hatte - damit sie nicht nur mit Mutter Silva allein laufen muss – ihre Freundin Emma mitgebracht. Mein Versuch, auch Emma Lehmann für unseren
Wanderverein zu begeistern, ist fehlgeschlagen. Denn sie ist Turnerin bzw. Artistin (siehe beiliegendes Foto).


 

Klaus Siebeneichner
Wanderleiter 
WG "Hopfenberg"

 

Fotoserien

Sachsendreier_2026 (FR, 17. April 2026)