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Corona Kessel
#1
Lightbulb 
15 km Corona Kessel    

.pdf   15-km Bewegungsradius-Leipzig-Hauptbahnhof.pdf (Größe: 432,61 KB / Downloads: 4)  

Betrachtet man den Leipziger Hauptbahnhof als Mittelpunkt des 15 km Bewegungsradius auf der Landkarte, dann kann Mann/Frau schon noch einiges an Bewegung tun. Auf eine Streckenwanderung vom Hauptbahnhof nach Schkeuditz, Rackwitz, Krostitz, Jesewitz, Gerichshain, Naunhof, Großpösna, Markkleeberg, Zwenkau oder Markranstädt gesehen kommen schon mal gute 18 km am Stück zur Schuhsohle. Für Süchtige gibt es auch noch den 82 km Rundwanderweg um Leipzig. Aber da muss z.Z. wegen der Ausgangsbeschränkung von 06.00 .. 22.00 Uhr tüchtig Tempo gegeben werden, wenn Mann/Frau nicht gezwungener Dinge unter der Brücke schlafen will.
Alle Touren sind mit ca. 12,- € Einzelfahrschein nicht teurer als ein Anteil am 5-Ticket. Nur eben etwas einsamer - zur Not kann Mann/Frau ja den Hund mitnehmen oder vielleicht die Katze einpacken. Wer Not daran hat, im Tierheim würden sich viele Vierbeiner auf Auslauf und Freundschaft freuen.

Nutzt Mann/Frau die verordnete "Stillstandszeit" zum Kartenstudium, dann bekommt man schon einige Ecken zusammen, wo man doch noch nie war, oder schon ewig nicht mehr.

Hier ein paar Produkte aus meinen Corona Sitzungen - alle Touren ca. 15 + 3 km und im "grünen" Bereich
  • Vom Jägergraben über den Fischgrund zum Bismarckturm
  • Vom Bismarckturm entlang der Nördlichen Rietzschke zum Brettschneiderpark
  • Von Sellerhausen entlang der Östlichen Rietzschke zum Silbersee
  • Von den Schönauer Lachen über Kanal und Bienitz nach Burghausen
Wer ein Kartenblatt dazu haben möchte, der kann sich gern unter gering@wanderverein-leipzig.de an mich wenden.

Nun bleibt mir nur zu hoffen, dass 2021 bald gesund wird. Ansonsten wandere ich Ostern nach Rackwitz und gieße dem Osterhasen einen Pulle Eierlikör auf die Lampe
.gif   tongue.gif (Größe: 683 Bytes / Downloads: 459)
http://www.wanderverein-leipzig.de/Forum...51#pid1751

P.S.: Den persönlichen Bewegungsradius kann Mann/Frau ganz schnell für seinen Wohnort selber erstellen.
Hier der Link zur Webseite: https://www.coronavirus.sachsen.de/15-ki...-8884.html
Mit zwei Klicks zum Erfolg: Zuerst im Menü auf den "Kreis mit dem Punkt" klicken und danach in der Karte auf den "Wohnort" klicken - schon fertig!
Wer es ausgedruckt mag: Den Button "Exportieren" klicken. Im A4 Blatt den Bewegungskreis durch Scrollen auf Größe einstellen und mit der Maus mittig positionieren - Exportieren klicken, speichern, ausdrucken, in den Rucksack packen und Let's go - jeder Schritt macht fit!
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#2
Hallo Hermi, danke für Deine tollen Tipps, ich wohne im Norden und empfehle den Schladitzer, Werbeliner und Grabschüzer See, sind tolle Wanderwege, mach ich am 10.6. als öffentliche, so fern es geht, die Hoffnung stirbt zuletzt , viele Grüße von Martina , Gruppe(Hopfenberg) Smile
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#3
Das gefällt mir sehr gut - das Angebot "Aus meinem Schatzkästchen".
Könnten wir doch glattweg erweitern, aber zuvor erst einmal "DANKESCHÖN" an Barbara, Hermi & Martina.

Ich steuere mal bei: "Leipziger Fließgewässer":

- "Der Knauthainer Elstermühlgraben" - Wanderung ab Knauthain, Endstelle 3, Richtung Erikenbrücke, dann entlang des Mühlgrabens über Schlosspark Knauthain, Fortunabad, Krummer Graben (eventuell Naturbad Südwest), Brückenstraße zur Straßenbahnhaltestelle Huttenstraße (Linie 3),

- "Kleine Pleiße & Mühlpleiße" - Wanderung ab Markkleeberg-Ost, Endstelle 11, Richtung Markkleeberger See, Stadtmühle, agra-Wehr (Mündung Kleine Pleiße, Abzweig Mühlpleiße), Torhaus Dölitz mit Wassermühle, entlang der Mühlpleiße bis "Eiskeller", Mündung Mühlpleiße, Teichstraße, Connewitzer Kreuz,

- "Parthe - stromauf" ab Rosental (allgemein bekannt),

- "Zschampert", ab Miltitz (auf dem Roten Weg",

- "Grenzgraben und Paußnitz" - ab Forsthaus Raschwitz bis Rödelstraße (Straßenbahn),

Gern aber auch Wiederholung "DENK * MAL * NACH" - Eine Wanderung mit offenen Augen, Vom Waldplatz bis zum Hauptbahnhof - 48 Denkmäler auf 14 Kilometern. Broschüren mit Wanderkarte gern bei mir nachfragen.


.pdf   26 DenkMalNach Teil 1 01_52.pdf (Größe: 465,86 KB / Downloads: 12)

Man staunt, welche Möglichkeiten es im Nahbereich gibt.

Bleibt gesund und aktiv

Wolfgang vom "Kleeblatt"
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#4
Ja stimmt genau,

Möglichkeiten zum wandern um Leipzig gibt es viele und die Gewässer mit ihren Auen haben ihren ganz besonderen Reiz, danke Wolfgang.
Hatten wir in irgendeiner Form alles schon mal, trotzdem immer wieder reizvoll. Zum Beispiel Knauthain - Huttenstraße am Elstermühlgraben. Darauf zielen wir als nächstes ab, aber leider nur mit Hausstand + Begleitperson! Zwei bis drei Stunden Dauer, genau richtig für Leute die keine 20 km mögen oder schaffen.

Etwas ganz Neues zu finden ist in der Tat gar nicht so leicht, deshalb fand ich die Idee von Barbara mit der Seenplatte von Kleinpösna so reizvoll, auch wenn die Umstände diesmal nicht die Besten waren.

Ein Exemplar der Begleit- Broschüre zur Wanderung "Denk Mal Nach" Würde ich gern erwerben. Bitte um eine Reservierung.
http://wanderverein-leipzig.de/Impressionen/html/den19.html

Werner von den Einzelmitgliedern

Heutige Begegnung bei Stünz (Bus 77) - Mölkau - Engelsdorf - Schönefeld mit dem klassischen Mann in weiß, mit fast vorbildlicher Hygiene Ausrüstung, nur FFP2 fehlt.
   
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#5
    Im "Schatzkästlein" ist noch mehr drin - Hier eine Wanderperle für Langschläfer, Kurz- oder Genuss Wanderer

                                                         Ich möchte sie unter das Motto stellen: Auf bekannten Wegen unter neuem Blickwinkel im 15 km Kessel


Eine Grüne Kultourroute mit Aufstieg zum Monte Scherbelino

7 km - Wahren-Auensee-Neue Luppe-Marienbrücke-Rosentalteich-Rosentalturm-Parthe-Gohliser Wehrbrücke-Gohliser Schlösschen-Zooschaufenster-Pfaffendorfer Brücke

Wir starten unsere Erkundungsrunde am Rathaus Wahren. Der Ortsteil Wahren liegt an der Luppe und an der Weißen Elster, ca. 7 km vom Stadtzentrum entfernt. Über die Bauernbrücke erreichen wir den Auensee. Dieser ist ein bis zu 10 Meter tiefer Grundwassersee, der um 1910 als Kiesgrube für den Bau des Leipziger Hauptbahnhofes entstanden ist. In Nachnutzung entstand hier 1921 der "Luna-Park", ein Vergnügungspark dessen Anziehung mit der Weltwirtschaftskriese jedoch verebbte. 1941 wurde die Stadt Leipzig Eigentümerin des Auenseegeländes und seiner Bebauung, zehn Jahre später wurde die Pioniereisenbahn eröffnet und 1990 in Parkeisenbahn umbenannt. Heute gehört das landschaftlich reizvolle Gebiet zum Ausflugsziel vieler Städter und wird vom Wanderverein gern für Sportwanderungen genutzt.

Wir folgen dem Uferweg in Richtung Haus Auensee, vorbei am Luppedamm bis zum Eisenbahnviadukt. Der Viadukt überquert den Ort Wahren und die Elsteraue, er gehört mit 565 m zu den längsten Eisenbahnbrücken in Sachsen. Entlang der Luppe und im Angesicht des 35 m hohen Nahlebergs, die seit 1983 begrünte Müllhalde vom Ortsteil Möckern, erreichen wir die Bahnlinie Leipzig-Probstzella. Hier verlassen wir am Heuweg die Landschaft des nördlichen Auwaldes und tauchen in die historische Parklandschaft des Rosentals ein. Vorbei am Rosentalteich kommt schon der nächste Berg in Sicht - der 20 m hohe Rosentalhügel, im Volksmund auch als Scherbelberg bekannt. Er ist zwischen 1887 und 1896 durch Aufschüttung mit Hausmüll entstanden und jetzt begrünt. Auf seinem Gipfel steht seit 1975 ein Aussichtsturm in stählerner Konstruktion, die bei frischem Wind durchaus mitschwingt, deshalb auch als Wackelturm bekannt. Nach einem kurzen Aufstieg auf den "Monte Scherbelino" hat man bei guter Sicht einen herlichen Rundum Blick über das Umland mit Flughafen und DHL-Hub, die nördlichen und nordwestlichen Stadtteile Leipzigs - bis hin zur City-Skyline und dem Völkerschlachtdenkmal.

Nach diesem Hochgenuss gelangen wir, begleitet von der Parthe zur Gohliser Wehrbrücke. Hier sollten wir unbedingt über den Schlösschensteig einen Abstecher zum Gohliser Schlösschen nehmen. Das Schlösschen wurde 1756 als bürgerliches Landhaus zur Naherholung erbaut. Es besitzt deshalb im inneren keine repräsentativen und punkvollen Räume.

Nach dem Abstecher zu diesem barocken Prachtstück von Architektur kommen wir über den Herrenweg zum Rosental zurück. Vor uns öffnet sich das Naturschaufenster von "Elefant, Tiger & Co". Hier erhalten wir einen kostenlosen Einblick in die Kiwara-Savanne, der Erlebniswelt Afrikas.  

Unsere "grüne" Kulturroute endet wenig später nach sieben Kilometern an der Pfaffendorfer Brücke.  https://www.alltrails.com/de/explore/map...ke-2d5d4cf


                     


"DENK * MAL * NACH" - Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September findet der "Tag des offenen Denkmals" statt.
An diesem Tag öffnet das Gohliser Schlösschen seine Türen und gestattet kostenlose Blicke in seine Räume. Nur wenige Schritte weiter entfernt befindet sich das "Schillerhaus". Das Gebäude ist das älteste erhaltene Bauernhaus auf dem Leipziger Stadtgebiet. Hier schrieb Friedrich Schiller im Sommer 1785 das Gedicht "An die Freude". Auch hier wird an diesem Tag kostenloser Einlass gewährt.

Erster Advent - Ein jedes Jahr kann man zur Weihnachtszeit im Gohliser Schlösschen in romantischer Kulisse Glühwein und Bratwurst genießen.
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#6
"DENK * MAL * NACH"

Fast hätte ich's vergessen: Das woher wir's haben. "Was" fragst Du? Das Wandern, natürlich!

An Ausgang des Rosentals sollten wir am Teich noch einen Schlenker zum Denkmal des Komponisten Carl Friedrich Zöller machen. Seit 1868 steht sein Denkmal im Leipziger Rosental. Der Komponist verkehrte in einem Freundeskreis der sich in "Zill's Tunnel" traf. Dort lernte er den Dichter Johann Ludwig Wilhelm Müller kennen und vertonte dessen Gedicht:  Das Wandern ist des Müllers Lust

https://www.youtube.com/watch?v=CsDEGf_h61g
                       
Das Wandern ist des Müllers Lust, Das Wandern!
Das muß ein schlechter Müller sein,
Dem niemals fiel das Wandern ein,
Das Wandern.

Vom Wasser haben wir's gelernt,
Vom Wasser!
Das hat nicht Rast bei Tag und Nacht,
Ist stets auf Wanderschaft bedacht,
Das Wasser.

Das sehn wir auch den Rädern ab,
Den Rädern!
Die gar nicht gerne stille stehn,
Die sich mein Tag nicht müde drehn,
Die Räder.

Die Steine selbst, so schwer sie sind,
Die Steine!
Sie tanzen mit den muntern Reihn
Und wollen gar noch schneller sein,
Die Steine.

O Wandern, Wandern, meine Lust,
O Wandern!
Herr Meister und Frau Meisterin,
Laßt mich in Frieden weiter ziehn
Und wandern.

     Quelle: Müller, Wilhelm: Gedichte. Vollständige, kritische Ausgabe: B. Behrs Verlag Berlin 1906
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#7
Danke, da bin ich schon oft dran vorbei gefahren. Vergesse es immer wieder, wer da auf dem Sockel steht!

Nicht weit davon entfernt am Rosenthal, befand sich die einstige Propsteikirche, nun ein freies Baufeld. Übrig blieb nur der Glockenturm. Wer aufmerksam schaut, findet diesen, von dem Architekten gut umgesetzt, an der neuen Propsteikirche wieder, gegenüber vom Neuen Rathaus. Ich habe ein Foto, weiß aber nicht wie ich das einfügen kann. Passt vielleicht auch nicht zum Wanderlied, oder doch ?
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