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  Turm Tour am 29.09.2018
Geschrieben von: WanderWilli - Gestern, 14:27 - Forum: Änderungen - Keine Antworten

Liebe Wanderfreunde,

leider zwinkt uns die Bahn wieder mal zu Änderungen.
Am Samstag, den 29.09.18 wird SEV im S-Bahn Bereich eingerichtet.

Das bedeutet für unsere Tour:

Treff: 7 Uhr Osthalle
Abfahrt: 7:25 Uhr Ostseite mit SEV nach Neukieritzsch - Umstieg in S-Bahn nach Zwickau

Treff aller Teilnehmer in Zwickau und Weiterfahrt mit Vogtlandbahn
Für die Rückfahrt gilt der SEV entsprechend ab Neukieritzsch.

Bitte beachtet diese Änderung bzw. überdenkt Eure Teilnahme.

Mit freundlichen Wandergrüßen

Wilfried

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  Ergebnis Auenökologiesymposium
Geschrieben von: Klaus-Otto - 20.09.2018, 11:19 - Forum: Naturschutz - Keine Antworten

Liebe Wanderfreunde,

leider konnte ich aus wichtigem Grund am diesjährigen Symposium vom 12. bis 14.09.2018 in der alten Handelsbörse nicht teilnehmen. Nachfolgend den Extrakt:


2. Internationale Leipziger Auenökologiesymposium vom 12. bis 14. September 2018 – Zusammenfassung PD Dr. Nils M. Franke

1. Zurück zur historischen Kulturlandschaft?
Viele Vorträge verwiesen auf die Situation der Gewässer vor der Industrialisierung. Es zeigten sich auf Karten und Bilder weitverzweigte Flusslandschaften, die breiten Raum einnahmen.
Es stellte sich jedoch die Frage, ob sie tatsächlich das Leitbild darstellten, das man im 21. Jahrhundert im Umgang mit den Flüssen erreichen möchte. Darauf verwiesen zum Beispiel der Vortrag von Johannes Hansmann. Prof. Bernd Gerken gab die sogenannte Benchmark mit dem Jahr 1850 an, im Naturschutz gibt es aber auch die sogenannte heutige potentielle natürliche Vegetation (hpnV), die auf den Zeitraum vor den Eingriffen des Menschen zurückgreift. Es stellt sich somit die Frage, welches Leitbild der Naturschutz in diesem Zusammenhang verfolgen soll?
Aus historischer Sicht ist dem Vorurteil entgegenzutreten, dass die vorindustrielle Zeit nachhaltiger mit natürlichen Ressourcen umging als die heutige Gesellschaft.
Der Vortrag von Martin Görner zeigte eindrucksvoll Bilder der Wildnis in Kamtschatka, der Referent verwies aber auch darauf, dass der Schutz der Bevölkerung zum Beispiel gegen die Braunbären eine Maschinenpistole erfordert.

2. Die massive Überformung der Landschaft in der Industrialisierung als vermeintliche Melioration
Die Regulierung der Gewässer in der Industrialisierung wurde von der damaligen Bevölkerung als Verbesserung (Melioration) angesehen. Natur wurde als Ressource verstanden. Heute stehen wir diesem Prozesse kritisch gegenüber. Denn er hatte sehr viele Nachteile, z. B. Verluste in der Biodiversität oder die Entstehung einer spezifischen Hochwasserproblematik.
Aus diesem Grund müssen wir das Verhältnis zwischen Mensch-Natur-Gewässer neu überdenken (Prof. B. Gerken).
Dabei haben wir gute Anzeichen wie zum Beispiel die Ausdehnung der Biberpopulation (Karl Andreas Nitsche), der kostengünstig und natürlich Auenlandschaft gestalten kann.
Aber es gibt auch schlechte Zeichen wie die unbefriedigende Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (Karl Heinz Jährling) oder die fehlende Durchlässigkeit für Wanderfische (Thomas von der Heide).

3. Wasser ist die Lebensader des Menschen wie auch der Auenlandschaft. Das ist der Grundtenor der Vorträge von Prof. B. Gerken.

4. Das Fachwissen zur Gestaltung von Auenlandschaften ist vorhanden
Sebastian Fritze sprach in diesem Zusammenhang über die Auendynamisierung in der Oberlausitz, Volker Karthaus und Achim Berger stellten Beispiele auf lokaler und regionaler Ebene in Nordwestfalen vor.
Naturnahe Flüsse haben folgende Kennzeichen:
- wechselnde Strömungsrichtungen
- hydraulische Strukturen (Totholz)
- mobiles Geschiebe
Die Kosten für solche Maßnahmen müssen nicht hoch sein. Es gibt aber auch Großprojekte wie zum Beispiel die Renaturierung der Havel durch den NABU (Rocco Buchta) oder an der Donau (Prof. Dr. Friedrich Schiemer).

5. Wissenschaft ist die Grundvorrausetzung für gute Argrumente in der politischen Arena
Das war der Grundtenor des Vortrages von Prof. Dr. Friedrich Schiemer und zeigte sich auch im Vortrag von Dr. Christian Franke. Prof. Dr. Friedrich Schiemer wird für das Symposium in 2019 eingeladen, um seine Position breiter darzustellen.

6. Die Lateralvernetzung ist Grundvoraussetzung für Nervenzellen der Auenlandschaft.
Notwendige Kriterien sind:
- intakte Lebensräume
- ein intakter Feststoffhaushalt und eine Markrodynamik
- verbundene Flussarme
- Durchschlitzte Deiche, wo es notwendig ist. (Karl Heinz Jährling).

7. Kann Natur wiederhergestellt werden?
Jürgen Reeker warf in seinem Vortrag in Bezug auf den Hambacher Forst die Frage auf, ob „Natur aus zweiter Hand“ den gleichen Effekt haben kann wie die ursprüngliche Kulturlandschaft.

8. Die Kosten für die Wiederherstellung von Auenlandschaften sind gut investiert
Die „Heinrichsflut“ von 1965 in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt usw. kostete elf Tote und 71 Millionen DM. Maßnahmen zur Revitalisierung lohnen sich also. Bei den sogenannten „Leistungen der Auensysteme“ kann mit dem Ökosystemdienstleistungsansatz durchaus auch in Bezug auf den Hochwasserschutz oder die Speicherung von Ozon argumentiert werden.

9. Naturschutzverbände sind die Basis des deutschen Naturschutzes
Naturschutzverbände und Ehrenamt bilden die Basis des deutschen Naturschutzes. Der amtliche Naturschutz ist eines ihrer Erfolge. Der Charakter der Verbände ist unterschiedlich. Ist der NABU weitgehend verbindlich, gibt der BUND sich politischer, Greenpeace aggressiver wie auch die Grüne Liga oder NUKLA. Trotzdem müssen alle drei zusammenarbeiten, um in Zukunft lebenswerte Lebensräume zu gestalten.  Für Leipzig bedeutet das auch einen funktionierenden Auenwald.

Referentenanfragen für das 3. Symposium vom 11.-13.9. 2019
Bitte an infa@nukla.de

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  Mal nicht wandern, sondern Stadtrundfahrt
Geschrieben von: Klaus-Otto - 01.09.2018, 11:19 - Forum: Mitläufer gesucht - Keine Antworten

Liebe Wanderfreunde,

nicht jeder von uns ist in der Lage 25 km + 600 Hm zu wandern. Deshalb möchte ich unseren Wanderfreunden, die nicht ganz so gut zu Fuß sind, ein außergewöhnlich gutes Angebot machen. Wie Ihr wisst, bin ich nebenbei auch noch Gartenbesitzer. Unser Gartenverein

KGV "Nordostvorstadt"
Adenauerallee 20
04347 Leipzig

hat aus Anlass seines 135 jährigen Bestehens eine Stadtrundfahrt, inclusive Neuseenland, organisiert. Wie das nun mal im Leben ist, sind noch etliche
Plätze frei. Es wäre schade, sie verfallen zu lassen!

Das besondere daran ist, das ein Platz nur 5,- € pro Person kostet!!!

Die Stadtrundfahrt findet statt:         Am Sonnabend, 08.09.2108 von 14:00  bis 17:30 Uhr
                                                     Treffpunkt:   Vereinsheim  - o.g. Anschrift
                                                                         (mit dem ÖPNV Linie 3 und 90 zu erreichen)

Interessenten melden sich bitte bei:

Gartenfreundin Jutta Hauschild, unter Tel.:  0341 / 69 90 87 46


Gruß
Klaus

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  Leipziger Auenökologiesymposium
Geschrieben von: Klaus-Otto - 25.08.2018, 10:34 - Forum: Naturschutz - Keine Antworten

Liebe Wanderfreunde,

wer sich über wichtige Fragen unseres Leipziger Auwaldes umfassend und kompetent informieren will, dem empfehle ich die Teilnahme am
2. Internationalen Leipziger Auenökologiesymposium vom 12 bis 14.09.2018 in der alten Börse. Interessierte Wanderfreunde sind durch die Nukla herzlich eingeladen!


Programm 2018
2. Internationales Leipziger Auenökologiesymposium
Fließgewässer und ihre Auen. Zwischen Wildnis und wachsenden Städten.
Auenökologie, Bestandsaufnahmen, Schutz, Pflege und Revitalisierung
Veranstalter: Naturschutz und Kunst Leipziger Auwald e. V.
12. – 14.09.2018
Leipzig (Alte Börse)
Inhalt
Die Veranstaltung ermöglicht Einblicke in die Situation, den Schutz und die Nutzung von Auenlandschaften weltweit und in Sachsen. Neben neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen werden praktische Handlungsansätze aufgezeigt und analysiert und aktuelle Probleme erörtert.
In Fachvorträgen und Diskussionsforen referieren und diskutieren Vertreter einschlägiger nichtstaatlicher Naturschutzorganisationen, Wissenschaft und Verwaltung zu Lösungsmöglichkeiten des Auwaldschutzes. Bilder, Klänge und Exkursionen ermöglichen ein hautnahes Erleben einzigartiger Auwaldlandschaften.
Zielgruppe
Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter von Kommunen, Behörden, Wissenschaft und die interessierte Öffentlichkeit, Vereine und Verbände.

Mittwoch, 12. September 2018

Moderation: PD Dr. Nils M. Franke, Bundesverband Beruflicher Naturschutz e.V., Regionalverband Sachsen
08:30 Uhr: Ankommen. Ausstellung zur Gewässerregion Leipzig
09:00 Uhr: Eröffnung und Begrüßung.
Maria Ziemer, Vorständin NuKLA e.V. (Leipzig)
09:10 Uhr: Grußwort. OBM Burkhard Jung (angefragt), (Leipzig)
09.20 Uhr: Begrüßung. PD Dr. Nils M. Franke, Moderator (Leipzig)
09.30 Uhr: Unter welchen Bedingungen entsteht ein Auenwald und aus welchen Arten setzt er sich zusammen?
Prof. Dr. Bernd Gerken (Ratingen, Graz, Leipzig et al.)
10.10 Uhr: Ökosystemleistungen des Bibers. Karl-Andreas Nitsche (Dessau)
10.45 Uhr: Lateralvernetzung von Fluss und Aue im Spannungsfeld von Naturschutz und Wasserwirtschaft – Grundlagen, Synergieeffekte und Maßnahmen. Karl-Heinz Jährling (Magdeburg)
11.20 Uhr: Auen als wertvolles Landschaftselement für Naturschutz- und Umweltbildung. Dr. Hans-Joachim Gericke (Dresden)
11.45 Uhr: Diskussion
12.00 – 13.30 Uhr: Mittagspause
12.00 – 13.30 Uhr: Mittagspause
13.30 Uhr: Gewässerrandstreifenprojekt Untere Havelniederung – Europas bedeutsamstes Flussrenaturierungsprojekt. Rocco Buchta (Rathenow)
14.10 Uhr: 15 Jahre Fließgewässerrenaturierung beim WOL.
Dipl. Ing. Volker Karthaus (Paderborn)
14.45 Uhr: Bauen mit Grün – 25 Jahre Renaturierung in Südostwestfalen.
Dipl. Ing. Achim Berger (Bad Sassendorf)
16.20 – 16.35 Uhr: Diskussion
16.35 – 17.00 Uhr: Pause
17.00 Uhr: Die Erft 2100. Wilder Fluss oder gezähmter Tiger – Bestand und Visionen. Dipl. Ing. Dieter Stein (Erft)
17.25 Uhr: Welche Zukunft haben Wanderfische in Mitteldeutschland?
Thomas von der Heide (Leipzig)
17.50 – 18.00 Uhr: Diskussion
Ab 18.30 Uhr: Abendveranstaltung für geladene Gäste. Mit Vortrag: Projekte für Flüsse, Auen und Menschen (Prof. Dr. Bernd Gerken (Ratingen, Graz, Leipzig et al.)). Mit Musik: Stefan König (piano) und Michael Arnold (sax.), Mit Essen: Unser klassisches Kartoffelgericht.

Donnerstag, 13. September 2018

09.30 Uhr: Aus der Vielfalt europäischer Fließgewässer und ihrer Auen.
Prof. Dr. Friedrich Schiemer (Wien)
10.10 Uhr: Möglichkeiten und Grenzen der Gewässer bzw. Auenredynamisierung in der Oberlausitz (Anhand von Praxisbeispielen).
Sebastian Fritze (Bautzen)
10.45 Uhr: Zur Geschichte der Leipziger Auen. Johannes Hansmann (Leipzig)
11.15 Uhr: NATURA 2000 im Leipziger Auwald – Ziele und Wege.
Dr. Christian Franke (Wurzen)
11.45 – 12.00 Uhr: Diskussion
12.00 – 13.30 Uhr: Mittagspause
13.30 Uhr: Auen in Kamtschatka. Martin Görner (Jena)
14.05 Uhr: Rohstoffabbau – Fluch oder Segen. Sekundäre Auenstandorte und andere Folgenutzungen. Dipl. Ing. Jürgen Reeker (Rtg.-Breitscheid)
14.30 Uhr: Zur Früherkennung von Revitalisierungspotential in Fließgewässern des Leipziger und südbadischen Raums.
Prof. Dr. Bernd Gerken (Ratingen, Graz, Leipzig et al.)
15.05 – 15.20 Uhr: Diskussion
15.20 – 15.45 Uhr: Kaffeepause
15.45 Uhr: Erde – Wasser – Luft & Feuer: Schwarzerde den Gärten – Auen dem Fluss. Dr. Armin Siepe (Karlsruhe)
16.15 – 16.45 Uhr: Diskussion
16.45 Uhr: Podiumsdiskussion (Landesvorsitzende NABU, BUND, GRÜNE LIGA Sachsen, Landesverein Sächsischer Heimatschutz, uNB, oNB: angefragt)
17.35 Uhr: Resümee und Schlusswort. PD Nils M. Franke und Wolfgang Stoiber (Leipzig)

Freitag, 14. September 2018

10.00 – 13.00 Uhr: Exkursionen.
a) südlicher Auwald und/oder
b) Nordwestaue / Burgaue.
Johannes Hansmann, Prof. Dr. Bernd Gerken

Organisatorische Hinweise
Veranstaltungsort
Alte Börse
Naschmarkt 2
04109 Leipzig
Anreise
Vom Hauptbahnhof aus zu Fuß (ca. 10 Minuten) oder mit jeder S-Bahn Linie möglich, Ausstieg Haltestelle „Am Markt“.
Teilnahmegebühr
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist entgeltfrei, eine Anmeldung ist erforderlich. Wir begrüßen aber Ihre Spende, zu der Sie gerne eine Spendenbescheinigung erhalten. Tagungsgetränke stehen für die Teilnehmer bereit. In direktem Umfeld der Alten Börse stehen Ihnen bei Bedarf zudem zahlreiche gastronomische Angebote aller Art zur Verfügung.
Weitere Veranstaltungshinweise
11. September 2018
18:00 Uhr: Treffen des Unternehmerverbands Sachsen in der Alten Börse. Geschlossene Veranstaltung. Weitere Informationen auf Anfrage.
Anmeldung
Auf unserer Internetseite können Sie sich online anmelden und sich über weitere Veranstaltungen informieren:
Die Anmeldung ist außerdem per E-Mail oder Fax unter Angabe von Adresse und Telefonnummer möglich:
E-Mail: info(at)nukla.de

Fax: 032 226474389
Kooperationspartner
Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen, Jena
Fördergemeinschaft Tierökologie und Naturkunde, Höxter
Riverwatch, Wien
Das 3. Internationale Auenökologiesymposium wird voraussichtlich
vom 11. – 13.09.2019 in Leipzig stattfinden.
Änderungen vorbehalten.
http://www.nukla.de

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  Neuer 1. Hilfe-Kurs
Geschrieben von: SoWia2152 - 20.08.2018, 20:42 - Forum: Ankündigungen - Keine Antworten

Liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde,

nachdem der erste Kurs zur 1. Hilfe mit 19 Teilnehmern stattgefunden hat und es
Anfragen zu weiteren Kursen gab, hat das Präsidium einen weiteren Kurs beauftragt.

Wir haben uns erneut für die Johanniter entschieden und den Kurs für 10 bis 20 Teilnehmer
gebucht. Der nächste Kurs mit 4 Unterrichtseinheiten findet
                 am Montag, 22.10.2018
                 von 16:00 bis 19:00 Uhr
                 in  der Lützowstraße 11, 04155 Leipzig (Gohlis Arkaden)
statt.

Anmeldungen sind sofort über die Geschäftsstelle bei Gabi Fritsch unter der
email:  Fritsch@wanderverein-leipzig.de
möglich.

Wir hoffen, dass es genügend Interessenten  gibt.

Viele Grüße

Sonja Wiacek
Lehrwart

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  Es gibt wichtige Neuigkeiten zu unserem Auwald
Geschrieben von: Klaus-Otto - 24.07.2018, 17:46 - Forum: Naturschutz - Keine Antworten

Liebe Wanderfreunde,

wie Ihr sicher aus der LVZ entnommen habt, gibt es unterschiedliche Auffassungen zum Umgang mit unseren Leipziger Auwald. Ich möchte Euch deshalb nicht den Standpunkt der NuKLA- offener Brief -(siehe nachfolgender Text!)vorenthalten, damit Ihr Euch selbst ein Bild machen könnt:


Vom 12. bis 14. September findet in der Alten Börse zu Leipzig das 2. Internationale Auenökologiesymposium statt. Veranstalter ist der NuKLA-Verein zusammen mit der Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen aus Jena, der Fördergemeinschaft Tierökologie und Naturkunde Höxter sowie Riverwatch Wien. L-IZ sprach mit dem Auenexperten Prof. Bernd Gerken von NuKLA.
Symposion bedeutet im Altgriechischen so viel wie „gesellig Trinken“, woraus sich Symposium als Begriff für wissenschaftliche Konferenz entwickelte. Welchen Wein wollen Sie im September einschenken?
Wir haben mehr als 20 teilnehmende und mitwirkende Referenten gefunden, die gerne nach Leipzig kommen und aus vielen Sparten der Auenökologie berichten. Möglichkeiten der Revitalisierung von Auen nehmen darin einen bedeutenden Zeitanteil ein. Das ist ein gutes Zeichen – das Thema ist wichtig. Und es gibt dazu viele herausfordernde Untersuchungen und praktische Ergebnisse.
Revitalisierung bedeutet, dass die Fließgewässer wie lebende Organismen betrachtet werden – somit zielt Revitalisierung darauf ab, alle Eigenschaften und Funktionen soweit als möglich wiederherzustellen. Vielerorts sind Gewässer so umfassend geregelt, kontrolliert, kanalisiert, dass das eine sehr umfassende Aufgabe ist.
Aber überall, wo die Gewässer derart ihrer Natur entfremdet wurden, wie wir es auch in Leipzig, der „Stadt an der Aue“, erleben, ist die Wiederbelebung möglich, trotz der Siedlungs-, Straßen- und weiteren Nutzflächen. Es gibt auch im Leipziger Auwald keine Situation, die sich einer gesamtökologischen Aufwertung entziehen würde. Das Symposium will dazu beitragen, dass dieses Verständnis Freunde findet.
Auf welche Themen, Aspekte sowie Referenten freuen Sie sich besonders? Weshalb?
Auenlandschaften bieten bedeutende Resträume der Artenvielfalt, und Leipzig hat eines der größten, zusammenhängenden Auwaldgebiete in Europa direkt vor der Haustür. Wir richten nun dieses zweite Internationale Auensymposium wieder hier aus, weil eben nicht alles Mögliche getan wird, diesen Auenwald zu erhalten, ihm seine Lebensbedingungen wieder zurückzugeben, wo immer das möglich ist.
Also ist Umweltbildung ein großes Thema – sie ist in vieler Munde – jedoch haben wir noch viel zu tun. Das liegt beispielsweise daran, dass in Kindergärten, Schulen und Universitäten eine naturkundliche Allgemeinbildung noch immer zu kurz kommt – abgesehen von Ausnahmen – doch das Kenntnis- und Motivationsdefizit ist beträchtlich. Wer kennt mehr als fünf Schmetterlingsarten oder mehr als 30 Vogelarten? Was steckt hinter dem Rückgang der Insekten? Die letzte Frage können wir leider sehr leicht beantworten, die Situation zu ändern, ist jedoch anscheinend sehr schwer: Wir mähen die Blüten – in Stadt und Land, an allen Wegen. Die früher blühenden Umwelten sind grün geworden.
In den vergangenen Tagen bot die Stadt Leipzig die Möglichkeit an, sich mit blühenden, artenreichen Wiesen zu befassen – und just zu diesen Ortsterminen wurden sehr viele Wiesen zu früh, zu vollständig gemäht. Wo sollen Insekten und die vielen von ihnen genährten anderen Tierarten denn leben, wenn wir ihnen die Speisekammer leer räumen und den übrigen Teil der Landschaft begiften, weil wir mit unserer fehlgeleiteten Agrarindustrie die Nachfrage ohne Gift nicht mehr bewältigen können? In der Natur haben sich seit vier Milliarden Jahren alle Organismen ohne Gifte ernährt, auch wir Menschen – unsere Urgroßeltern konnten nichts anderes als „Bio“ kaufen oder wachsen lassen.
Inwiefern wird sich dieses Symposium vom ersten unterscheiden?

Die Themen des ersten Symposiums vom vergangenen Jahr sind so aktuell, dass auch das zweite sich diesen Fragen zu widmen hat. Ich habe seit den 1980er Jahren bereits zahlreiche Symposien organisiert oder begleitet. Thematisch haben sich die Dauerbrenner kaum geändert. Dafür sind die Eingriffe unserer Zivilisation in die Ökosysteme noch immer zu umfassend und zu invasiv. Wir vergessen bei unserem auf Wirtschaftlichkeit zielenden Tun sehr oft, dass menschliches Leben auf dieser Erde nur auf Grundlage einer funktionsfähigen Natur gelingen kann. Wir brauchen sauberes Wasser, gute Luft und so oft als möglich die Abwesenheit von Lärm. Diese Angebote machen uns der Wald, die Wiese und der Rastplatz am sauberen, gurgelnden Wasser, das nicht in kantigem Beton gefesselt ist.
Uns ist es wichtig, den Begriff „Wildnis“ mit den allerorten sich ausbreitenden Siedlungen, Industriegebieten, den urbanen Landschaften zu verbinden. Es gilt, viel mehr Natur in diese monotonen „eingegrünten“ Landschaften einzubinden. Passen wir die Bebauungs- und Pflegepläne an! Es gilt auch, Wildnisgebiete zu schaffen und zu erhalten, in denen der Mensch sich erholen, spielen und lernen kann. Dem Menschen sollte naturnahe, technisch unbelastete Natur geschenkt werden, wo immer möglich.
Was wird voraussichtlich thematisch vertieft?

Die Revitalisierung der Leipziger Auenlandschaft stagniert seit Jahren, daran können auch Umweltpreise oder das zu klein gedachte Projekt Lebendige Luppe nichts ändern. Wir holen Referenten in die Stadt, die umfassende Revitalisierungsprojekte vorstellen. Auch in unseren Auenworkshops stellen wir Beispiele vor, die erfolgreich Auen oft mitten in den Städten wieder zum Leben erwecken – und die von der Bevölkerung von Anfang an begleitet und schon intensiv genutzt werden. Die Ruhr mitten in Arnsberg ist ebenso ein Beispiel wie die Isar in München.
Die Vorträge unter anderem aus Nordrhein-Westfalen werden auch zeigen, dass mit der Wiederkehr der Natur die Hochwassersicherheit verbessert wird. Und es wird von mehreren Referenten begründet ausgeführt werden, dass die Hochwassergefahr nicht nur auf ungebremste Ausdehnung der Siedlungen, sondern auf Art und Umfang der Ausbaumaßnahmen der Flüsse zurückzuführen ist, die zum Beispiel in Leipzig in den 1930er Jahren durch den Bau der Neuen Luppe heraufbeschworen wurden.
Die in der Einladung formulierte Zielgruppe – Verwaltung, Naturschützer, Wissenschaftler, Privatleute – erscheint mir ein überaus breites, um nicht zu sagen überbreites Spektrum.
Das sehe ich nicht so – die Auen gehen alle Bürger an. Frau Prof. Nissen stellte vor ein paar Tagen Ergebnisse einer Umfrage vor: Bei den Leipziger BürgerInnen rangiert der Auwald in der Akzeptanz und im Wunsch auf gute Pflege und Entwicklung absolut in den 80-90%-Rängen. Tatsächlich zeigen vielerorts in Europa durchgeführte Revitalisierungsmaßnahmen, dass die Zahl der technischen Bauwerke an Flüssen sehr stark reduziert werden kann.
In den USA sprengt man beispielsweise ganze Staudämme, weil man deren Nachteile erkannt hat. In und um Leipzig gibt es zu viele solcher Bauwerke – daher sind auch Verwaltungen eingeladen, das Vortragsangebot wahrzunehmen. Es gilt Chancen aufzuzeigen, aus den Erfahrungen anderer zu lernen.
Eine Aussage dieses Symposiums wird sein, dass naturnahe Auen zu allen Anforderungen der Menschen an die Natur, zum Beispiel an sauberes Trinkwasser, grundlegende Beiträge leisten. Dazu müssen wir die Auen aber lebendig erhalten oder wieder lebendig machen.
Werden die umweltpolitischen Gräben im wissenschaftlichen Diskurs spürbar sein?
Die Stadt Leipzig war im vergangenen Jahr durch Referat und Teilnehmende vertreten – diesmal gibt es kein Referat aus der Stadtverwaltung – ich gehe jedoch davon aus, dass Verwaltungsmitglieder teilnehmen werden.
Insgesamt war der Saal im Mai 2017 zu einem Drittel gefüllt – das war für einen Neustart gar nicht so übel. 2018 kommen sehr viel mehr. Es liegen schon einige Anmeldungen vor. Ich würde mich sehr freuen, wenn auch die städtischen und Landesbehörden teilnehmen. Das Land Sachsen wird durch Referenten zum Thema Umweltbildung beziehungsweise Gestaltungspraxis am Fluss vertreten sein.
Lassen Sie mich mit einem mehr als 500 Jahre alten Zitat von Leonardo da Vinci enden: „Weil der Fluss umso schneller wird und den Damm umso mehr zernagt und zerstört, je gerader er ist, deshalb ist es nötig, solche Flüsse entweder stark zu verbreitern oder sie durch viele Windungen zu schicken oder sie in viele Zweige zu teilen.“

gez. Wolfgang Stoiber



Da kann ich nur sagen, wieder etwas dazu gelernt!

Gruß
Klaus

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  Olaf wird Harzer Wanderkaiser
Geschrieben von: Klaus-Otto - 19.07.2018, 09:13 - Forum: Ankündigungen - Antworten (1)

Hallo liebe Wanderfreunde,

er wird es bald geschafft haben. Unser Wanderfreund Olaf Dobierzin macht am Sbd., 13.10.18 seine letzte Wanderung im Harz, um dann auch die
Krone des Harzer Wanderkaisers aufgesetzt zu bekommen. Frank Schneider hat ihn dahin geführt. Er wäre damit der 2. Wanderfreunde aus unserem Verein, der sich solch eine Auszeichnung erwandert/erkämpft. Geben wir unserem Wanderfreund OLaf die Ehre und nehmen an seiner Wanderung teil!

Termin:  20.10.18
Treff:      06:00 Uhr Hbf. Ostseite
Strecke    17 km u. 300 hm
Rückkehr   21:40 Uhr

Ich bin dabei!
Teilnahmemeldungen bitte an Frank Schneider(frank.schneider562@yahoo.com)

Gruß
Klaus

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  Wandern im Land der Pyramiden
Geschrieben von: Wandergeist - 27.06.2018, 22:49 - Forum: Ankündigungen - Keine Antworten

Bis zum Ende der 1960er Jahre wurde im Mansfelder Land seit über 800 Jahren Kupferschiefer unter Tage abgebaut und zu Kupfer verarbeitet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden dazu in der Mitte der Mansfelder Mulde große Zentralschächte angelegt. Der dabei entstandene Abraum wurde zu Spitzkegelhalden aufgeschüttet. Diese sind weithin sichtbare Landmarken und werden wegen ihrer Spitzkegelform als Pyramiden des Mansfelder Landes bezeichnet.

Wanderrückschau:

   

2017:   http://www.wanderverein-leipzig.de/html/shs17.html
2017:   http://www.wanderverein-leipzig.de/html/hls17.html
2014:   https://photos.google.com/share/AF1QipOM...M4a2F5eVV3

Zur Geschichte des Th. Münzer Schacht in Sangerhausen:   https://www.youtube.com/watch?v=XSdGMGbjMnY

Die nächste Wanderung im Land der Pyramiden findet am Samstag, den 07.07.2018 statt.

   

Ich freue mich auf eine schöne Wanderung mit Euch!

http://www.wanderverein-leipzig.de/Forum...hp?tid=688
http://www.wanderverein-leipzig.de/Impre...eis18.html

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  Gruppen Wanderfahrt Südtirol
Geschrieben von: Gelhaar - 22.06.2018, 12:02 - Forum: Mitläufer gesucht - Keine Antworten

Für die Gruppenwanderfahrt nach Südtirol werden noch Mitfahrer gesucht.
Termin: 26.8.-6.9.2018  
Einzelheiten siehe Anhang/  Meldung und Rückfragen an Waltraud Berner
w.berner@eco-treuhand.com   Tel. 0341/5900222 oder 0174/9170605

.doc   Infoblatt Süd-Tirol 2018.doc (Größe: 234 KB / Downloads: 65)      

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  Rund um den Hirtstein
Geschrieben von: Gelhaar - 08.06.2018, 18:25 - Forum: Ankündigungen - Keine Antworten

Samstag 7.Juli 2018, weitere Einzelheiten siehe Ausschreibung. Rückfragen bitte an Gabriele Fritsch.
   

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