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  Impressum
Geschrieben von: Administrator - 25.03.2020, 23:36 - Forum: Impressum - Keine Antworten

Wünschen Sie Informationen über das Wandern oder wünschen Sie die Aufnahme in eine unserer Wandergruppen, erwartet Sie die Geschäftsstelle des Vereins Leipziger Wanderer e.V.:

Am Sportforum 3
04105 Leipzig
(Im Hauptgebäude des Sportforums Leipzig, 4. Etage)

       

Telefon: 0341 / 2111113
e-mail: vlw@wanderverein-leipzig.de

Sprechzeit: Dienstag 14.°° Uhr bis 17.°° Uhr
(an anderen Tagen nach Vereinbarung)
registriert beim Amtsgericht Leipzig unter der Nummer VR 705
Mitglied im Landessportbund Sachsen unter der Nummer LSB 420178
vertretungsberechtigt:
Wilfried Ehrig
An der Windmühle 83
04158 Leipzig
Tel.: 0341 90 13 644

Kontaktformular im Fußbereich

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Exclamation "Zeitzgrund" am 11.07.20
Geschrieben von: Bpan - 25.03.2020, 11:43 - Forum: Änderungen - Keine Antworten

Liebe WanderfreundInnen,

für meine Wdrg."Zeitzgrund"  am 11.07.20

treten folgende Änderungen ggü. LWK ein:

- Anmeldetermin, Verkehrsmittel, Abfahrt, Preis!

Weil anders organisiert, deshalb neu:

Vom Anmeldetermin (bisher 05.04.20) wird Abstand genommen.
Anstelle von Bus wird Bahnfahrt gewählt!

Treff: Sa. 11.07.20, 06:30 HBf,. Osthalle
ab Leipzig HBf 06:55, an Hermsdorf 08:16
mit Erfurter Bahn Ri. Gera (Unterwegseinstiege möglich)
Sachsen-Ticket ca. € 12,-

Start  Hermsdorf 08:20
Einstieg Schleifreisen 08:40 (für z.B. Pkw-Fahrer)
Wdrg über 13 km von Hermsdorf
Einkehr bei Voranmeldung, ansonsten Rucksack!

Mit wandersportlichen Grüßen
Wolfgang Heil
WL, Grp. Hopfenberg
0171 / 627 22 04 sowie Email: heilwolfheil@web.de

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Exclamation "Zeitzgrund" am 11.07.20
Geschrieben von: Bpan - 25.03.2020, 11:37 - Forum: Ankündigungen - Keine Antworten

Liebe WanderfreundInnen,

für meine Wdrg. "Zeitzgrund"  am 11.07.20

treten folgende Änderungen ggü. LWK ein:

- Anmeldetermin, Verkehrsmittel, Abfahrt, Preis!

Weil anders organisiert, deshalb neu:

Vom Anmeldetermin (bisher 05.04.20) wird Abstand genommen.
Anstelle von Bus wird Bahnfahrt gewählt!

Treff: Sa. 11.07.20, 06:30 HBf,. Osthalle
ab Leipzig HBf 06:55, an Hermsdorf 08:16
mit Erfurter Bahn Ri. Gera (Unterwegseinstiege möglich)
Sachsen-Ticket ca. € 12,-

Start  Hermsdorf 08:20
Einstieg Schleifreisen 08:40 (für z.B. Pkw-Fahrer)
Wdrg über 13 km von Hermsdorf
Einkehr bei Voranmeldung, ansonsten Rucksack!

Mit wandersportlichen Grüßen
Wolfgang Heil
WL, Grp. Hopfenberg
0171 / 627 22 04 sowie Email: heilwolfheil@web.de

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  Streichung von Wanderungen
Geschrieben von: Klaus-Otto - 19.03.2020, 14:43 - Forum: Änderungen - Keine Antworten

Liebe Wanderfreunde,

in Anbetracht der Erklärungen unseres Präsidenten und auch unserer Bundeskanzlerin, nehme ich hiermit meine Verantwortung wahr und streiche vorerst meine beiden Wanderungen im Gebiet der Dessauer Auenlandschaft ersatzlos!

Begründung:  Es ist eine längere Anfahrt mit Straßenbahn und DB notwendig. Das stellt ein großes Übertragungsrisiko dar!

Über die dritte Wanderung in diese Region (am 12.06.20), werde ich zu einem späteren Zeitpunkt, in Abhängigkeit der Lage, entscheiden.

Konkret geht es um die Streichung der Wanderungen:

   - 24.04.20     "Zum hinteren Tiergarten"  u.

   - 01.05.20    "Nach Großkühnau"

Gruß

Klaus

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  August 2020
Geschrieben von: Gelhaar - 18.03.2020, 17:58 - Forum: August 2020 - Keine Antworten

Die öffentlichen Wanderungen werden aktuell mit monatlichem Vorlauf hier im Forum präsentiert.
Das gesamte Angebot im Überblick enthält der Leipziger Wanderkalender 2020 in gedruckter Form,
erhältlich zum Stückpreis 2 Euro hier: http://www.wanderverein-leipzig.de/Forum...hp?tid=946

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  Wie weiter mit dem Wandern in dieser Zeit
Geschrieben von: Willy Wusel - 17.03.2020, 18:40 - Forum: öffentliche Informationen - Antworten (2)

Liebe Wanderfreunde,
 
wir haben am letzten Wochenende gut auf die Herausforderung des Coronavirus reagiert und es wurden ohne größere Nähe/Kontakte in kleineren Gruppen, bei besten Wetter, wunderbare Wanderungen entlang der Sechs Flüsse unternommen. 
Nun ändert sich aber laufend die Lage und alle wissen das die Pandemie nicht mehr aufzuhalten ist.
Damit wir die Folgen möglichst gering halten, die Gefahr der Ansteckung so weit es geht reduzieren oder zumindest so weit wie möglich aufschieben sind in den nächsten Wochen geplante Veranstaltungen neu zu überdenken. 
Der aktuelle wissenschaftliche Konsens besagt, dass das Coronavirus innerhalb eines Radius von 2 Metern ansteckend ist, wenn jemand hustet. Andernfalls fallen die Tröpfchen zu Boden und infizieren dich nicht. 
Der Virus kann stunden- oder tagelang auf verschiedenen Oberflächen überleben. Auf Gegenstände aus Metall, Keramik oder Plastik kann es sogar Wochen haften. 
Deshalb sollten wir Abstand halten und möglichst zu Hause bleiben, bis die Ausbreitung des Virus zurückgeht. 
Von Fahrten mit Sonderbus oder der Bahn rate ich dringend ab.
 
Nun wäre es aber auch nicht sinnvoll, ganz auf jede Form unseres so tollen Sports zu verzichten.
Bitte sucht nach Wegen und Möglichkeiten, geht unter Beachtung möglicher Risiken raus in die Natur und haltet die sozialen Kontakte aufrecht.
 
Ich denke, wir werden am Ende gestärkt aus dieser Situation herauskommen.
 
Ich wünsche Euch Glück und Gesundheit
 
Willy Ehrig
Präsident

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  26. Leipziger "Sechs-Flüsse-Wanderung"
Geschrieben von: Willy Wusel - 13.03.2020, 09:47 - Forum: öffentliche Informationen - Antworten (4)

Liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde,

Hektik und Panik sind ganz, ganz schlechte Ratgeber in Situationen wie dieser. Kluges und verantwortungsvolles Agieren sind jetzt gefordert. Es gilt jetzt, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, wir werden dem Virus die Stirn bieten:

Unser Vereinsvorstand hat in einer Telefon-Konferenz getagt und ist zum Ergebnis gekommen, dass die Wanderung am Sonntag in der geplanten Form nicht stattfinden kann. Das gebietet die Vernunft und die Sorge für die Gesundheit unserer Wanderer. Dennoch möchten wir, gerade im Hinblick auf das zu erwartende Wetter und die gesundheitsfördernde Wirkung von Bewegung an frischer Luft, eine angepasste Form anbieten.

1. Es gibt kein Org.- oder Anmeldebüro im geschlossenen Räumen mit Menschenandrang,
2. Jeder Wanderfreund verzichtet auf die uns liebgewordene Umarmung oder auch nur das Händeschütteln.
Wir können uns mit einem optimistischen Lächeln auch über eine Distanz hinweg ganz freundlich grüße.
3. Jeder, der am Sonntag an den Auensee (August-Bebel-Kampfbahn) kommt, nimmt sich eine Startkarte, füllt diese aus und wirft den Meldeabschnitt in den Briefkasten.
Und dann "Raus in die Natur" ohne "Rudelbildung". Die Strecken 11 und 15 km sind markiert.
Für Strecken ab 25 km liegen Landkarten aus, es ist nicht zwingend erforderlich, punktgenau auf den Wegen zu laufen, die geplant waren.
4. Bei der Anreise per Bahn oder Bus sollte der Handkontakt zu Haltegriffen vermieden werden.
5. Nach Zielankunft gibt es keine zentrale Versorgung - "man" hat schließlich einen Rucksack.

Warum sagen wir nicht generell ab und bieten dafür diese Not-Variante an ?

Nach Aussage der "Weißkittel" stärkt man das Immunsystem gerade durch intensive Durchlüftung der Lunge mit Sauerstoff und dazu dient Bewegung an frischer Luft. Auch das Auftanken mit Sonnenlicht versorgt den Körper mit Vitamin D und das ist in diesen Tagen besonders wichtig.
Und ganz speziell die positive Grundhaltung mit einem "Ich will" ist von nicht zu unterschätzender Wirkung. Deshalb wollen wir gerade unsere zahlreichen Wanderfreunde erreichen, die im Ein-Personen-Haushalt leben unterstützen nach dem Motto "Ihr seid nicht allein - Wir schaffen das !". Eine Gemeinschaft wie unser starker Verein kann auch mentale Unterstützung sein und das zeichnet uns aus. Es wird ein Team ab 7 Uhr an der August-Bebel-Kampfbahn anwesend sein und Euch "den Rücken stärken" und Wünsche für Gesundheit auf den Weg mitgeben ---- und das mit einer nur virtuellen Umarmung.

Unser Präsident hat mich gebeten, Euch diese Zeilen ans Herz zu legen und ich bin sehr froh, einem so engagierten und couragiertem Leitungs-Team anzugehören.
Allen, die wir jetzt in diesen Tagen nicht von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen:
"Bleibt gesund …. und optimistisch"

Wolfgang vom "Kleeblatt"

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  EILMELDUNG / "Bergtest Wehlen"
Geschrieben von: Willy Wusel - 11.03.2020, 12:43 - Forum: öffentliche Informationen - Keine Antworten

Die Wanderung "40. Bergtest bei Wehlen" muss ersatzlos ausfallen.

Die Gesundheitsbehörden des Landkreises haben soeben (11. März 2020, 11 Uhr) eine Auflage erteilt.

Wir bitten um Kenntnisnahme und möglichst Weiterleitung der Nachricht.

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  Was so alles mit dem Auwald in Verbindung steht
Geschrieben von: Klaus-Otto - 11.03.2020, 12:06 - Forum: Naturschutz - Keine Antworten

Liebe Wanderfreunde,

weil man in den öffentlichen Medien nur die Hälfte vom Geschehen mitbekommt und weil da dieses und jenes nicht immer im Interesse des Umweltschutzes dargestellt wird, gestatte ich mir, hier mal im nachfolgenden Text eine Zusammenfassung der Nukla zu veröffentlichen:

NuKLA Pressemitteilung zu Verwaltungsstandpunkt Nr. VII-A-00615-VSP-01 (Anlage 3), eingereicht von Dezernat Umwelt, Ordnung, Sport, Betreff: Auwald-Kommunikationskonzept entwickeln

Dieser Verwaltungsstandpunkt zur Ratsversammlung am 25.3. bezieht sich auf den Antrag von DIE GRÜNEN, ein Konzept für eine deutlich verbesserte Kommunikation zu Themen des Umganges mit dem Leipziger Auwald zu erarbeiten. Die Antwort der Verwaltung ist klassisch und sieht keinerlei Handlungsbedarf: "Die Stadtverwaltung hat bereits in den letzten Jahren verschiedene öffentliche Informations- und Diskussionsformate zum Auwald und die diesen betreffenden Maßnahmen etabliert, die im beantragten Sinne in Zukunft noch intensiver genutzt werden können."
Im Detail wird aufgeführt, wo bereits umfänglich informiert würde: Umweltinformationszentrum (UfZ), Forstsprechstunde, diverse Umweltbildungsmaterialien, im Rahmen des Projektes „Lebendige Luppe“, die seit 2016 existierenden Leipziger Auengespräche, der jährliche „Tag des Leipziger Auwaldes“ und die Leipziger Naturschutzwochen, Bürgersprechstunden des Bürgermeisters für Umwelt, Ordnung und Sport, die AG Stadtforsten des Amt für Stadtgrün und Gewässer und der Naturschutzbeirat der unteren Naturschutzbehörde im Amt für Umweltschutz. Insbesondere sei "zu den Aktivitäten und Planungen der Abteilung Stadtforsten eine intensive Kommunikation im Rahmen des Beschlusses zum Forstwirtschaftsplan 2019 bereits aufgenommen worden und kann mit den genannten Formaten umgesetzt werden". Es bestehe demnach kein Handlungsbedarf, maximal könnten die bestehenden Angebote noch besser genutzt werden.

Man kann von der Aufzählung halten, was man will, Tatsache ist: der Naturschutzbeirat z.B. ist eine Geschlossene Veranstaltung, innerhalb derer die vom Umweltbürgermeister berufenen (handverlesenen) Vertreter der Verbände zu absolutem Stillschweigen verpflichtet werden - selbst gegenüber ihren eigenen Verbänden, als deren RepräsentantInnen sie doch in den NSB berufen wurden. Meine Person wurde 2017 vom Landesverein Sächsischer Heimatschutz zum Naturschutzbeirat gemeldet. Umweltbürgermeister Rosenthal (Die LINKEN) teilte mit: "Herrn Stoiber berufe ich nicht, nennen sie eine andere Person".

Tatsache ist auch, dass in die AG Stadtfrosten keineswegs jeder Naturschutzverband einen Vertreter/In entsenden kann; man möchte dort unter sich bleiben, also unter denen, die dort seit Jahren und auch weiterhin einer intensiven, industriellen Bewirtschaftung selbst geschützter Auwaldflächen zustimmen.

Die sogenannten Auengespräche gibt es bereits seit 2017 nicht mehr: sie verliefen im Sande, nachdem die Themen aus den Allgemeinplätzen über die grundsätzliche Bedeutung des hiesigen Restes innerstädtischem Auensystem zu den konkreten Inhalten abzugleiten drohten und der wenig engagiert betriebene Versuch, unterschiedliche fachlichen Ansätze dem Leipziger Verwaltungshandeln entsprechend zu "integrieren", damit fehlschlug.

Die Förstersprechstunden sind Kleinstveranstaltungen mit einer Handvoll eher belangloser Anliegen, in netter Atmosphäre freundlich beantwortet.

Naturschutzwoche, Tag des Auwaldes als regelmäßig wiederkehrende Rituale haben eine gute Tradition, dienen aber ebenfalls keinem fachlichen Austausch, sondern der eigenen Beweihräucherung, wie grandios wir die Verwaltung, doch stolz auf unseren Auwald sind.

Es gab auch mal ein städtisch veranstaltetes Auensymposium. Als offensichtlich wurde, dass zunehmend kritische Beiträge von nationalen und internationalen Wissenschaftlern in einem solchen Rahmen auftreten könnten, verließ auch diese Art, die Leipziger Bürgerschaft einzubeziehen, stillschweigend die Bühne.

Die von NuKLA in Folge veranstalteten Internationalen Leipziger Auenökologiesymposien dürfen von städtischen MitarbeiterInnen ausdrücklich während der Arbeitszeit nicht mehr besucht werden; wiederholte Einladungen, sich als Referenten an dem fachlichen Austausch vor den Augen und Ohren der Bürgerschaft zu beteiligen, werden seit  2018 ausgeschlagen.

Die Reihe ließe sich fortsetzen, das Fazit ist immer das gleiche: es mag informiert werden, allerdings eher mit Symbolcharakter, mit "Kommunikation" als einem wechselseitigen Austauschen von Informationen (möglichst auch noch mit relevanten Inhalten) haben all diese Veranstaltungen nichts zu tun.

All das könnten DIE GRÜNEN wissen, sind sie doch als Stadträte maßgeblich immer wieder involviert in diese Informationspolitik. Warum also diese Anfrage und warum gerade jetzt? Weil nach der Wahl vor der Wahl ist?
Weil jetzt ordentlich "was gemacht" werden muss, um zu zeigen, wie ernst man einfordert, was dem neuen OBM vor dem 2. Wahlgang für die eigenen Stimmen abgerungen wurde?

Diese Anfrage ist ein Fake, ihr Ausgang war absolut vorhersagbar. Ginge es den AntragstellerInnen darum, die Einseitigkeit und Undifferenziertheit der städtischen Auwald-Politik ins Visier ihrer Aktivität zu nehmen, diese zu kritisieren und hierzu Änderungsbedarf einzufordern, hätte die Anfrage anders formuliert sein müssen. Doch darum ging es Wohl eher wenig bis gar nicht. Darstellungen des Standpunktes der Verwaltung, dass alles, was hier im Auwald seit Jahren passiert, richtig sei, höchsten fachlichen Standards entspräche, gibt es zuhauf, von den Tafeln an der geschändeten Nonne bis hin zu diversen Veranstaltungen. Dass jedwede inhaltliche Kritik an städtischem Handeln lediglich aus fachlicher Unbedarftheit, Unkenntnis der hiesigen Verhältnisse oder schlichtweg den Intentionen tumber Wutbürger entspränge, mit denen man einfach nicht spricht, wenn man zum erlauchten Kreis der Eingeweihten (und Eingeladenen) gehören will, ist den StadträtInnen ebenfalls bekannt. Wozu also diese Anfrage? Um eine Steilvorlage für die Stadtspitze zur Verfügung zu stellen, wie großartig hier alles für den Auwald getan wird - durch Baugenehmigung für Eigenheime in geschütztem Uferrandstreifen, durch Zustimmung zum Neubau des Nahleauslassbauwerkes ohne Berücksichtigung der Möglichkeit, gleichzeitig die Voraussetzungen für ökologische Flutungen der Burgaue zu sorgen, durch Zustimmung zu ICE-Brückenneubauten, die zukünftige Renaturierung in der Nordwestaue quasi unmöglich machen, durch Forstwirtschaft, die großflächig naturnahe, noch einigermaßen auentypische Waldbestände plattmacht und in Plantagenmanier mit schwerem Gerät bodenzerstörend wieder aufforstet?

Würden DIE GRÜNEN wirklich etwas Neues wollen, dann könnten sie z.B. fordern, dass ein Konzept zu einer ökologischen Forstarbeit auf den hiesigen geschützten Auwaldflächen (und gern darüber hinaus: denn nicht alle Auwaldflächen, die nachgewiesener Maßen einen Schutzstatus beanspruchen könnten, wird dieser von der Leipziger Naturschutzbehörde auch gegeben!) zu erarbeiten sei. Denn DAS ist der Stand der Wissenschaft in Zeiten des Klimawandels und Artensterbens. Zumindest außerhalb von Leipzig.

Und nun zum Handeln der zuständigen Leipziger Ämter.

Für NuKLA hat sich seit Beginn der Arbeit 2012 immer wieder herauskristallisiert, dass in Leipzig mehrheitlich nicht wirklich zu Gunsten des Naturschutzes entschieden und gehandelt wird. Hier einige Beispiele:

Wasser und Auen-Revitalisierung
NuKLA hat sich zunächst auf das Thema Wasser fokussiert: ersatzloser Rückbau des Nahleauslasswehres, Veränderung des Leipziger Gewässerknotens, Revitalisierung der Weißen Elster zwischen Zeitz und Halle/Merseburg. Hierzu wurde 2014 beim LfULG erreicht, dass dieses die Empfehlung gab, den Leipziger Auwald als deutschlandweites Vorzeigeprojekt für (Anlage 1)......

"Aus Sicht des LfULG kann der Erhalt des Leipziger Auwaldes zu einem sächsischen Vorzeigeprojekt für die gemeinsame Umsetzung der Fauna-Flora-Habitat-, Wasserrahmen- und Hochwasserrisikomanagementrichtlinie unter Nutzung der Synergien entwickelt werden. Die erforderliche Sensibilisierung der jeweiligen lokalen und regionalen Aufgabenträger sollte durch das SMUL initiiert werden."

....dem Ministerium und der Stadtverwaltung gegenüber vorzuschlagen. In weiterführenden Gesprächen mit Landtagsabgeordneten des Umweltausschuss der Staatsregierung wurde dann allerdings klargestellt, dass dies erst möglich wäre, wenn der  Leipziger OBM, damals wie heute Herr Jung, bzw. in ihrer Funktion auch die Ratsversammlung, grünes Licht gäbe.
Herr Jung hat zu keiner Zeit mit NuKLA darüber gesprochen, genausowenig war er zu anderen Auwaldthemen gesprächsbereit.

Floßgraben und WTNK
NuKLA hat als einziger Leipziger Naturschutzverein über die Landesdirektion dafür gesorgt, dass weiteres naturschutzrechtswidriges "Mähen" der Wasserpflanzen im Floßgraben für das Befahren mit motorbetriebenen Booten nicht fortgesetzt werden kann.
Ebenso wurde seitens der Landesdirektion auf NuKLAs Beschwerde hin das grundsätzliche Befahren von Leipzigbooten (Motorboot mit Elektroantrieb) eingestellt.
Das Befahren des Floßgrabens mit gewerblichen  muskelbetriebenen Booten hätte niemals von der Stadt Leipzig genehmigt werden dürfen. Um hier allem potentiellen Rechtsverstoß aus dem Wege zu gehen, wird diese gewerbliche Nutzung "geduldet".

Forstwirtschaft
Seit 2011 hat sich NuKLA intern mit der Leipziger Forstwirtschaft beschäftigt. NuKLA weiß, dass es seit mindestens 2006 (Anlage2), sehr unterschiedliche Ansichten zur Forstwirtschaft im Leipziger Auwald gibt. Beriets damals fragte der NABU Thüringen was sagen eigentlich die Leipziger Verbände zur Forstwirtschaft. Doch erst 2017 hat sich NuKLA auch zu diesem Thema eingemischt.
Bis 2017 wurden die Forstwirtschaftspläne der Stadt Leipzig nicht ein einziges Mal dem Stadtrat vorgelegt und durch ihn bestätigt, wie es vorgeschrieben ist. Ebenfalls ist vorgeschrieben, dass es im Vorfeld eines solchen Beschlusses eine Umweltverträglichkeitsprüfung geben müsse. Diese hat es bis heute (2020) nicht gegeben. Man nimmt nach wie vor Bezug auf vor Jahren, stichprobenartig und punktuell erhobene Daten, die längst nicht mehr dem tatsächlichen Vorkommen zu schützender Arten entsprechen (Vorkommen des Eremiten in der Burgaue) bzw. ignoriert die sogar kartierten Lebensräumtypen, die vor Eingriffen zu schützen wären (z.B. Mopsfledermaus in der Nonne).

2018 hat NuKLA mit der GRÜNEN LIGA Sachsen nach mehrfachen vergeblichen Versuchen, hierzu mit der Stadt ins Gespräch zu kommen, wegen der geplanten forstwirtschaftlichen Maßnahmen im Leipziger Auwald die Stadt Leipzig verklagt. Das Gerichtsverfahren gegen die Stadt Leipzig befindet sich vor der Entscheidung in 2. Instanz beim OVG Bautzen.

Darüber hinaus hat NuKLA den sächsischen Staatsbetrieb Sachsenforst bei der Staatsanwaltschaft im Februar 2019 wegen absolut rechtswidriger Eingriffe auf Leipziger und nordsächsischen Auwaldflächen anzeigt; die Anzeige gegen die Stadt Leipzig wurde von der Staatsanwaltschaft eingestellt, da die untere Naturschutzbehörde der Stadt den Maßnahmen zugestimmt habe (wiederum ohne aktuelle Kartierung der dort vorkommenden und zu schützenden Arten - diesen Nachweis hat NuKLA erbracht). Dagegen hat NuKLA Beschwerde bzw. Rechtsmittel  bei der Staatsanwaltschaft im Februar 2020 eingelegt.


NuKLA e.V.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang E. Stoiber
Vorsitzender
NuKLA
Naturschutz und Kunst
Träger des Wolfgang-Staab-Naturschutzpreispreises 2017

Mail:  stoiber@nukla.de
Tel.:  +49 (0)178 - 666 2454

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  LEIPZIGER WANDer ZEITUNG
Geschrieben von: Willy Wusel - 10.03.2020, 20:37 - Forum: öffentliche Informationen - Antworten (2)

Liebe Wanderfreunde,

ganz frisch aus der "Druckerei" hier unsere "Vereins - Zeitung" Nr. 01 / 2020. Es ist ein Versuch, der wiederholt wird, wenn entsprechender Bedarf und Reaktion von unseren Vereinsmitgliedern vorliegt. Gern nehmen wir auch ernstgemeinte Leserbriefe in eine der nächsten Ausgaben auf, wenn das gewünscht wird. Die "LEIPZIGER WANDer ZEITUNG" gibt es auch auf Wunsch in Papierform über die Geschäftsstelle, wobei wir keinen Versand anbieten wollen (Kostenfrage).
Wir sind gespannt auf Eure Reaktionen und bitten um Verständnis, wenn nicht alles in hoher Perfektion und Hochglanz
a la " … " *) gelungen ist.


.pdf   LWZ 2020_01.pdf (Größe: 1,31 MB / Downloads: 56)

Wolfgang vom "Kleeblatt" im Namen des Präsidiums

*) - hier kann jeder den Namen eines ihm genehmen "Magazins" eintragen, z.B. englischer "Spieljunge" oder ...

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